Ziele des
Judosports

Judo ist mehr als ein Zweikampf- oder Selbst­ver­tei­di­gungs­system. Es ist auch mehr als nur eine Körper­er­tüch­ti­gung. Es ist eine Methode, das Prinzip der größt­mög­li­chen Wirksam­keit von Körper und Geist zu erfassen und für das Alltags­leben nutzbar zu machen. Dieses Prinzip steht nicht im luftleeren Raum, sondern wird mit Hilfe des Partners zum beider­sei­tigen Wohlergehen reali­siert.

Der Judosport verfolgt vier Haupt­ziele:

  • Verbes­se­rung der sport­li­chen Bewegung zur Gesund­heit und zum Wohlbe­finden der Menschen (Gesund­heits­er­zie­hung).
  • Schaf­fung eines von strengen Regeln kontrol­lierten Wettkampf­sys­tems, in dem sich Sportler messen und verglei­chen können.
  • Verbes­se­rung der geistigen Fähig­keiten, sowie Ausbil­dung von Charakter- und Persön­lich­keits­merk­malen.
  • Aufbau sozial-integra­­tiver Verhal­tens­formen unter Ausnut­zung natür­li­cher Bewegungs­freude.

Judo – Ein Weg zum Mitmen­schen

Spiel und Spaß durch aktive Freizeit­ge­stal­tung. Es ist eine Tatsache: Sport und Spiel gewinnen in unserer, durch vermehrte Freizeit- und Bewegungs­armut gekenn­zeich­neten Indus­trie­ge­sell­schaft zusehends an Bedeu­tung. Auch im Sport­un­ter­richt stehen Sport und Spiel im Zentrum pädago­gi­schen Inter­esses. Sie dienen nicht nur der körper­li­chen Ertüch­ti­gung, sondern tragen zu einer harmo­ni­schen Entwick­lung der Gesamt­per­sön­lich­keit bei und verwirk­li­chen soziale, emotio­nale und kogni­tive Ziele.

In der Vergan­gen­heit vorwie­gend als reiner Wettkampf­sport bekannt, gewinnt Judo auch als Breiten- und Freizeit­sport immer mehr Freunde – Judo-Angebote für Familien, Mutter und Kind, Behin­derte und soziale Randgruppen finden starke Resonanz und belegen den sozial-integra­­tiven Charakter.

Je mehr neben der thera­peu­ti­schen Medizin die präven­tive Sport­me­dizin an Bedeu­tung gewinnt, desto wichtiger wird ein Sport wie Judo. Indem das Spiel integra­tiver Bestand-teil des metho­di­schen Vorge­hens bzw. selbst Methode wird, kann der Judosport jedem etwas bieten, ohne Rücksicht auf Geschlecht, Alter oder Voraus­set­zungen. Judo- und Judotech­niken werden im Spiel, durch Spiel und auf spiele­ri­scher Art erlernt. Über die Förde­rung motori­scher Fertig­keiten hinaus eröffnet Judo den „Weg zu sich selbst und zum Mitmen­schen“.

Judo für Kinder

Gerade auch für Kinder – egal ob Jungen oder Mädchen – ist Judo die ideale Sportart. Erfah­rene Kinder- und Jugend­trainer sorgen dafür, dass Spiel und Spaß bei ihren Schütz­lingen im Vorder­grund stehen. Die Kleinen können sich austoben und sind mit großem Eifer bei der Sache. Gürtel­prü­fungen und Wettkämpfe sorgen für Motiva­tion und Erfolgs­er­leb­nisse. Niemand wird überfor­dert – die Trainer stellen sich auf jeden einzelnen der kleinen Judokas ein und fördern ihn indivi­duell. Ganz nebenbei erzieht Judo die Kinder und Jugend­li­chen zu Fairness und Kamerad­schaft­lich­keit und stärkt ihr Selbst­be­wusst­sein.

Judohalle (Dojo)
(Nähe Stadt­wald­platz)
Witten­bergstr. 109
45134 Essen-Stadt­­­wald

Anschrift der Abtei­lung:
Edgar Korthauer (Vorsit­zender)
Hinseler Feld 23
45277 Essen
Telefon: 0201–589821
edgar.​korthauer@​rub.​de

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